Sketche zum 70. Geburtstag

Der 70. Geburtstag ist es wert, besonders gefeiert zu werden. Dazu lassen sich die Familie und Freunde sowie anderen Gäste des Jubilars natürlich gerne etwas einfallen. Dabei stoßen sie auch immer wieder auf die Möglichkeit, lustige Sketche vorzuspielen, die sich mit dem Alter des Geburtstagskindes befassen. Es gibt eine Vielzahl von Sketchen, die zu einem solchen Anlass passen und bei allen für Kurzweil sorgen. Dafür werden natürlich auch Darsteller benötigt, die diese Sketche vorführen. Wir stellen jetzt einige Sketche vor, die sehr gut zur Geburtstagsfeier für 70-Jährige passen.

Eine Geschichte rund um das Rentnerleben

Die Protagonisten des Sketches sind ein älteres Ehepaar, das sich entschlossen hat, einen Paartherapeuten aufzusuchen. Sie beauftragen ihn mit einem seltsamen Anliegen. Die beiden möchten, dass ihnen der Paartherapeut beim Sex zuschaut und ihnen seine Meinung dazu mitteilt. Als Requisiten für den Sketch werden eine Strumpfhose, ein BH, ein Bettlaken, ein Dia Projektor, ein Tisch, ein Reisebett und drei Stühle benötigt. Zudem sind zwei männliche und ein weiblicher Darsteller notwendig.

Bevor der Sketch beginnt, muss das Bettlaken vorbereitet werden, denn es dient als Leinwand für den Dia Projektor. Dahinter nimmt später ein Darsteller Platz, sodass nur noch sein Schatten zu sehen ist.

Den Sketch eröffnet der Paartherapeut, indem er das ältere Ehepaar in seiner Praxis begrüßt und es bittet, Platz zu nehmen. Der ältere Mann zögert nicht lange und bittet den Therapeuten eindringlich darum, den beiden zu helfen. Dieser fragt natürlich, was er für die beiden tun kann. Unverblümt kommt der ältere Mann auf das Problem zu sprechen und teilt dem Therapeuten mit, dass sie nicht wissen, ob die Art und Weise richtig ist, die sie nutzen, um Sex zu haben. Daraufhin antwortet der Therapeut, dass er keine Antwort darauf geben kann, ohne zu wissen, wie die beiden dabei mit sich umgehen. Dann fragt er nach den Vorlieben des Ehepaares.

Der ältere Mann sagt nun, dass er das mit Worten nicht so gut ausdrücken kann. Vielmehr möchte er es dem Paartherapeuten in Taten zeigen. Der Therapeut ist verwundert und fragt das Ehepaar, ob es wirklich hier in seiner Praxis miteinander schlafen möchte. Das bejaht der ältere Mann und sagt, dass es ja der Therapie diene. Damit ist der Paartherapeut dann einverstanden und lässt die beiden gewähren.

Das ältere Ehepaar steht auf und geht hinter das Laken. Dort wurde vorher auch das Reisebett platziert. Die Frau nimmt Strumpfhose und BH und wirft beides über das Bettlaken zu den Zuschauern hinüber. Anschließend treiben es die beiden hinter der Leinwand richtig wild miteinander. Welche Stellungen das Ehepaar ausprobiert, bleibt der Kreativität der Darsteller überlassen. Sie müssen dabei aber immer wieder laute Geräusche von sich geben und hin und wieder etwas kommentieren, das der andere gerade macht. Dabei dürfen Ausrufe, wie „wilder Hengst, mach mir den Tiger“ und vieles mehr fallen. Eben gerade das, was den Darstellern spontan dazu einfällt. Je oller, je doller eben. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Nachdem das Paar sich eine Weile so miteinander beschäftigt hat, kommen sie wieder nach vorne. Dabei wirken sie vollkommen wild und zerzaust, der Mann raucht eine Zigarette, die Frau versucht sich die Haare zu richten. Dann setzen sie sich wieder zum Paartherapeuten.

Der ältere Mann fragt ihn sofort, was er zu den beiden sagt. Dieser antwortet ihm, dass die beiden sich seiner Meinung nach vollkommen normal verhalten haben und er denkt, dass bei ihnen alles stimmt. Der Mann bedankt sich bei ihm und fragt ihn nach den Kosten für seine Hilfe. Er verlangt 50 Euro, die er auch vom älteren Mann erhält. Nachdem der Mann den Therapeuten bezahlt hat, verlässt das Ehepaar die Szenerie. Ein Gast sollte jetzt den Zuschauern sagen, dass sich dieses Ereignis in der kommenden Zeit fast täglich erneut zugetragen hat. Anschließend geht es mit dem Sketch weiter.

Der Psychotherapeut begrüßt das ältere Ehepaar erneut in seiner Praxis. Die beiden teilen ihm mit, dass sie sich schon sehr auf die nächste Therapie gefreut haben und möchten gleich damit beginnen. Damit ist der Therapeut einverstanden, möchte dem Paar zuvor jedoch noch einige Fragen stellen, über die er sich in den letzten Tagen Gedanken gemacht hat. Er möchte unbedingt eine Antwort darauf. Der ältere Mann lässt sich nicht lange bitten und ist damit einverstanden. Der Therapeut soll sich lediglich damit beeilen, da die beiden es kaum erwarten können, endlich anzufangen.

Schließlich fragt der Therapeut, welchen Sinn es denn hätte, dass ihn die beiden jetzt seit einiger Zeit regelmäßig besuchen, um in seiner Praxis miteinander zu schlafen. Daraufhin antwortet der ältere Mann, dass er zwar verheiratet ist, aber nicht mit ihr. Deshalb können die beiden nicht bei ihm zu Hause miteinander schlafen. Auch die ältere Dame ist verheiratet, weshalb sie es auch nicht bei ihr tun können. Würden sie ein Hotelzimmer reservieren, würden sie in jedem Fall mehr zahlen müssen als beim Psychotherapeuten. Außerdem übernimmt die Krankenkasse ganze 20 Prozent der Therapiekosten.

Ein kompromittierendes Dinner

Der Sketch dreht sich um einen älteren Mann, der sich ein Kondom kaufen möchte. Dazu besucht er eine Apotheke und entscheidet sich für teure Kondome. Abends begibt er sich auf das Date. Doch es verläuft nicht wie erwartet. Als Requisiten werden ein Apothekerkittel, eine Theke, ein gedeckter Esstisch inklusive vier Stühle benötigt. Vier Darsteller spielen den Sketch vor.

Der ältere Mann geht in die Apotheke und der Apotheker fragt, was er für ihn tun kann. Dieser antwortet, dass er ein hochwertiges Kondom für eine Verabredung am Abend braucht. Der Apotheker empfiehlt ihm ein Markenkondom, das jedoch einzeln fünf Euro kostet. Dafür ist es jedoch besonders sicher. Sein Kunde willigt ein und lässt es sich einpacken. Nachdem er bezahlt hat und gehen will, fällt dem älteren Mann noch etwas anderes ein. Er geht zurück. Der Apotheker fragt, was er noch für ihn tun kann. Er teilt ihm mit, dass auch die Mutter seiner Freundin besonders wild ist und er deshalb lieber noch ein zweites Kondom kaufen möchte. Auch das erhält er und bezahlt erneut fünf Euro.

Der Apotheker wundert sich ein wenig und der erste Teil des Sketches ist beendet. Nun muss das Esszimmer aufgebaut werden. Dort findet sich der Mann mit seiner Freundin und ihrer Mutter ein. Sie sitzen zu dritt am Tisch, ein vierter Platz ist frei. Der gehört dem Vater der Freundin. Alle drei reden miteinander. Die Mutter fragt den Mann, was er von Beruf ist. Dieser verrät, dass er Produzent ist, jedoch aktuell für eine Brauerei tätig ist. Er erwähnt außerdem, dass er dort mit vielen Frauen in Berührung kommt, sich seine Freundin keine Sorgen machen soll, da er treu ist. Nicht nur ihr, sondern auch ihrer Mutter, begleitet von vielsagenden Blicken in ihre Richtung.

Die Mutter ist von der Wahl ihrer Tochter erfreut, die sehr glücklich ist, weil er treu ist. Dabei sieht sie ihre Mutter warnend an, die sich fragt, wo ihr Mann bleibt. Dieser kommt dann auch einige Minuten später dazu und es stellt sich heraus, dass es sich dabei um den Apotheker handelt. Als er gerade erzählen möchte, was ihm heute in der Apotheke geschehen ist, erkennt er den Mann und ist entgeistert. Er packt ihn deshalb und schiebt ihn zum Ausgang. Das Licht geht aus und die Zuschauer hören, wie sich die beiden vor der Haustür „prügeln“. Der Mann schreit immer wieder vor Schmerzen laut auf.

Sketche zum 70. Geburtstag
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